Auf den letzten Drücker lernen

Warum eigentlich auf-den-letzten-Drücker-lernen?

Warum gibt es immer wieder Situationen, in denen Schülerinnen und Schüler erst auf den letzten Drücker anfangen zu lernen?
Und welche Resultate erzielen sie damit?
Macht es einen Unterschied, welches Thema es ist?

Was ist bei euch NORMAL?

Auf den letzten Drücker klappt dann gut, wenn wir etwas begreifen können…, denn dann sind unendliche Wiederholungen überflüssig – es fehlt dann höchstens die Übung für die sichere Anwendung auch in Variationen…

…mit der 1 könnte es allerdings noch schwierig werden…

Auf-den-letzten-Drücker-lernen… ist dann KEINE gute Idee, wenn mehrere Übungsrunden nötig wären für die sichere Anwendung – in Mathe beispielsweise.

Es gibt auf jeden Fall effektivere Strategien, wenn es um das Erlernen einer Sprache geht – da reicht auf-den-letzten-Drücker-lernen mit etwas Glück für einen guten Vokabeltest – aber leider nicht für den sicheren Umgang mit der neuen Sprache auf der Basis eines jederzeit verfügbaren Wortschatzes. Oft vergessen wir dabei, dass wir unsere Muttersprache täglich gehört, geübt und erweitert haben und so zur „Perfektion“ gebracht… diese Strategie hat sich also schon mal bewährt… warum nicht darauf zurück kommen…?  ;-)

Wenn die Resultate also eher schwankend als verlässlich sind, warum fangen dann trotzdem so viele erst auf den letzten Drücker an?

Was sagt dein Teenie dazu? Etwa…

…weil es sein muss, aber keinen Spaß macht? -> Es fehlt also das Verständnis für den Sinn dahinter.

…weil ich keine schlechte Note will, aber keine Lust auf das Thema habe und deshalb nur das Nötigste mache? -> Es fehlt das WARUM dahinter… warum könnte dieses Wissen wichtig sein… wozu braucht man das.

…weil mir gerade aufgefallen ist, dass wir morgen einen Test, eine Arbeit schreiben? -> Hier könnte ganz einfach ein besseres Timing helfen.

…weil die Note reicht, die ich dafür kriege, denn nach dieser Methode arbeite ich schon lange? -> Hartnäckigster Fall für Einflussversuche, weil es für den Teenie keinen Grund für eine Veränderung gibt. Meine Erfahrung hier: Geduld… auch wenn es schwer fällt… und vertraue darauf, dass nichts so bleibt wie es ist… auch diese Einstellung überlebt sich und ist mit einer Entscheidung von jetzt auf gleich zu ändern! Von deinem Teenie selbst!

Wünscht sich dein Teenie schon ANDERE Ergebnisse? Dann darf er/sie auch auf ANDERE Art vorgehen und wir Eltern dürfen SOFORT bereit sein, zu unterstützen.

Wie sieht es bei euch aus? Ich bin auf eure Kommentare gespannt… LG Heike ;-)

P.S.: Das sind meine aktuellen Angebote zum selbstBEWUSSTEN, gehirngerechten, auch ADHS-geeigneten Lernen: das kostenlose Probe-Training und die 26-Tage-Lern-Challenge.

 

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