Auswendiglernen

Auswendiglernen

Warum Schüler immer wieder nur das AUSWENDIGLERNEN versuchen, wenn es heißt: das musst du jetzt lernen! …oder du musst mehr lernen!?

Ganz einfach. Weil sie bisher noch keine besseren Techniken kennen lernen durften, wenn es „lernen“ heißt.

  • Und ganz ehrlich, es geht ja auch schnell. Schnell noch Vokabeln für morgen „lernen“, die Formel in Physik, die Formel in Mathe, die Jahreszahlen mit Ereignis in Geschichte, die Staaten Europas mit ihren Hauptstädten, die Grammatikregel in Englisch, …usw.
  • Und das klappt dann auch meistens – zumindest bei den Vokabeln, den Ländern und den Zahlen – gleich auf morgen.
  • Und der Aufwand erscheint vergleichsweise gering – dauert ja gar nicht so lange.
  • Und eine gute Note in der nächsten Arbeit springt normalerweise auch dabei raus.

Ist doch alles gut. Oder?? Warum also etwas verändern und sich mit Lernmethoden beschäftigen? ;-)

 

Was passiert aber, wenn du nach einer Weile wieder auf die damals schnell auswendig gelernte Vokabel triffst, oder die Formel wieder brauchst?

Du erinnerst dich? Na super – dann hast du sie doch nicht nur auswendig gelernt!

Aber meistens hast du keine Ahnung und fängst wieder von vorne an. Das ist sooo typisch nach dem Auswendiglernen. Also folgt die nächste Runde des schnellen Auswendiglernens und die nächste… usw.

Du bist inzwischen vielleicht auch schon zum perfekten Auswendiglerner geworden?!. Übung macht ja bekanntlich den Meister…

Hast du schon mal zusammen gezählt, wie groß der Aufwand eigentlich tatsächlich ist, wenn du dich gefühlt „schnell“, aber immer wieder und wieder mit demselben Wort, derselben Formel, Geschichtszahl, Landeshauptstadt… beschäftigen musst? Von der Langeweile, immer das gleiche wiederholen zu müssen, mal abgesehen.

So betrachtet ist der Aufwand dann nämlich gar nicht mehr so gering und vom nachhaltigen Lernerfolg ganz zu schweigen.

Es geht immer wieder schnell, nur hält der „Gelerntzustand“ nicht lange an.

Und wenn du Pech hast, bräuchtest du gerade diese Info in einer Arbeit, in der es aktuell schon um ganz andere Themen geht und du sitzt dann da und kannst die Aufgabe nicht lösen, weil du keinen Zugriff auf den schnell auswendig gelernten Inhalt in deinem Gedächtnis hast.

Es wird ja immer behauptet, dass wir 95% all dessen, was wir in der Schule einmal „gelernt“ haben, spätestens nach Schulende wieder vergessen hätten. Vergiss es. Das ist schlicht weg falsch!

Aus der Hypnose weiß man heute, dass ALLES Gehörte, Gelesene, Erlebte in unserem Gedächtnis gespeichert ist – nur haben wir darauf keinen Zugriff, wenn es keine Verankerung, keine BEWUSSTE VERKNÜPFUNG gegeben hat.

Auswendiglernen ist sture, zig-malige Wiederholung – auf die Schnelle…

ohne nach der Bedeutung der Information zu suchen

ohne den Sinn der Information zu verstehen

ohne Muster und Gemeinsamkeiten zu suchen, zu finden, zu erkennen

ohne an einen bereits bekannten Sachverhalt oder Zusammenhang anzuknüpfen.

Das heißt, Auswendiglernen führt nicht zu jederzeit abrufbarem Wissenserwerb und ignoriert die neurologischen Grundbedürfnisse unseres Gehirns!

Frag mal deine Eltern oder Großeltern nach einem Gedicht, das sie in ihrer Schulzeit auswendig lernen mussten. 99% können maximal noch die erste Strophe aufsagen oder den Refrain – mehr nicht. Warum gerade das?

Weil beim Auswendiglernen eines Gedichtes immer wieder von vorne mit dem Aufsagen begonnen und deshalb die erste Strophe am häufigsten wiederholt wird – und der Refrain noch öfter, weil er schon im Gedicht mehrmals vorkommt. Und Gedichte „lernt“ man meistens nicht mal nur an 1-2 Tagen und trotzdem erinnert man sich nicht mehr.

Was für ein schlechtes Lernergebnis für so viel Mühe!!

Hast du Infos, von denen du wirklich weißt, die brauchst du nur einmal und dann nie wieder, dann wirst du dir vielleicht auch in Zukunft nicht die „Mühe“ machen, gehirngerechte Lernstrategien zu verwenden. Aber weißt du denn tatsächlich, was wieder gebraucht wird und was nicht?

Bei Infos, von denen du genau weißt, die brauche ich wieder, weil das Nachfolgende darauf aufgebaut wird, lohnt es sich, endlich effizientere LERNSTRATEGIEN anzuwenden.

  • Du sparst eine Menge Zeit, weil die Wiederholungen entfallen.
  • Du erwirbst wirklich abrufbares Wissen.
  • Und je mehr Wissen du dir erarbeitet hast, desto schneller findest du deinen Anknüpfungspunkt auch bei der nächsten Info.
  • Das LERNEN wird also von Mal zu Mal einfacher.

Mit noch mehr Auswendiglernen dagegen, schaffst du keine besseren, nachhaltigen Lernergebnisse. Deshalb – sei kreativ, löse dich vom Auswendiglernen und beschäftige dich mit gehirngerechten Lernstrategien.

Sagst du JA zum kreativen LERNEN für die Schule?

Dann ist das hier DEINE Challenge dafür. LERNEN auf einem ganz neuen Level… anders, untern Strich ohne Mehraufwand, mit besseren Ergebnissen und trotzdem genügend Freizeit, die du dann auch genießen kannst.

Starte jetzt! Melde dich gleich an und hake das Thema „LERNEN“ für die Schule noch bis Weihnachten ab. ;-) Bis gleich. KLICK.

Kreative Grüße, Heike ;-)

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